Be my Master

Wage den Weg in diese Eliteinternat und entdeckte was es heißt ein Honey oder ein Master zu sein.
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 +++ Ivans Interview-Ecke +++

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Ivan
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BeitragThema: +++ Ivans Interview-Ecke +++   So Mai 09, 2010 11:40 pm

- Ivans Interview-Ecke -

Wie der Name schon sagt hat sich Ivan dreister weise mal eine Interview-Ecke zugelegt. In der er die verschiedenen Charakter interviewen will. Dinge erfragen, die die meisten bestimmt wissen wollen. Teils private Fragen, worum sich die Presse bestimmt ihre Mäuler drum reißen würden. Um nicht vom Thema abzuschweifen… Nun, möge das Interview und der Schreibblock-Stift-Kombi-Aufschreib-Gedöns beginnen! Natürlich bleibt jedem selbst überlassen. Was und wie viel er preis geben möchte~ Und überhaupt wäre es für die Leser interessant zu erfahren, was für Geheimnisse der "V.I.P" hat. Die "Ecke" selbst ist mit zwei Sesseln, nem Tisch und einige Utensilien wie Block, Stift eingerichtet. Klein, aber für den Zweck vollkommen ausreichend.

Interview Reihenfolge = Reihenfolge der Auflistung
Das Interview möge beginnen! xD *Euch nacheinander hol, damit keins durcheinander gibt, natürlich per pn*


Freiwillige, die sich bis jetzt meldeten:
- Oliver Gjertsen
- Honoka Misumi
- Lestat de Robespierre
- Elizabeth Taylor
- Alessio Jasper Angelosanto de Domenico la Foresta
- Juliano Scutto

- Shi Tsu
- Hinamori Ledoux



Kursiv = wird aktuell interviewt
Blau = Treten im Doppelpack auf


Zuletzt von Ivan am Mo Mai 31, 2010 1:32 am bearbeitet; insgesamt 12-mal bearbeitet
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Oliver
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Mo Mai 10, 2010 10:00 pm

Oliver betrat mit skeptischem Blick seiner blau/violetten Augen den Raum, noch schien niemand hier zu sein. Er hatte eine Nachricht erhalten, er solle ich hierherbegeben, aber...noch schien niemand anders außer ihm hier zu sein. Er war ein wenig nervös, solche Dinge hatte er immer seiner Mutter hingeschoben, und sich immer absichtlich davor verdrückt, mit Dinge wie Medien in Kontakt zu kommen, da er nicht der große Redner war, und lieber zuhörte und zuschaute als sich selbst aktiv an einer Diskussion zu beteiligen. Oliver hatte eine sehr ruhige Natur, und er strahlte auch Ruhe aus, wenn er innerlich aufgewühlt war, eine Eigenschaft, die er an sich sehr praktisch fand, viele Matrosen hatten am Bord nicht den Kopf verloren, weil er diese Selbstsicherheit in Kombination mit seinen Führungsfähigkeiten verwendete. Erst jetzt viel ihm auf, wie sehr seine Gedanken abschweiften. Ihm war langweilig. Er lehnte sich zurück und fing an, mit abwesendem Gesichtsausdruck an einer blonden Locke zu spielen, die sich immer irgendwie weigerte, sich in die Spange einklemmen zu lassen. Er fragte sich, was man wohl von ihm erfahren wolle, wozu sie nicht einfach hätten seine Mutter anrufen können...doch er war wahrscheinlich am nächsten, und persönlich ist ja meist besser als telefonisch, redete er sich ein.
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Ivan
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Mo Mai 10, 2010 10:27 pm

Ivan war wie immer zu spät. Hechelnd kam er mit einem Stift und einem kleinen Schreibblock in den Raum reingerast. //Unfassbar. Selbst zu einem Meeting komme ich zu spät! // ging es durch seinen wirren Kopf. Nach einer kleinen Verschnaufpause bemerkte er zu seinem Unglück, dass sein Gast schon da war und sich wohl langweilte. Das fing ja gut an. Schnell schritt der Blonde zu den Sesseln, bat Oliver Platz zu nehmen und saß sogleich selber auf seine vier Buchstaben. „Also…“ fing Ivan erstmal an, ohne großartig auf sein Verspäten etwas zu sagen. „Fangen wir direkt an Herr Gjertsen“ sagte er, während er sein Gegenüber nüchtern und schon fast ernst ansah. Dabei war das nur Fassade. Es zuckte fast in seinen Lippen, ein Grinsen aufzuspielen. Doch er wollte es sich nicht nehmen lassen – seinem Gegenüber erstmal „so“ gegenüberzutreten. „Die erste Frage lautet…“ setzte Ivan an. „Wie sind Sie zu diesem Interview gekommen? Hat sie wer gefesselt und gezwungen?“ gab er voller Skepsis von sich und hatte den typischen Reporter-Ausquetsch-Blick drauf, wobei sein Grinsen eher von dem eines Gauners Nahe kam. Und sogleich schoss die zweite Frage in den Raum, damit sein Gegenüber auch viel zu sagen hatte. „Stimmt es das Sie – Herr Gjertsen – ein Verhältnis mit ihrem heißgeliebten Honey haben?“ fragte er kritisch nach, wobei die Frage eher an eine Klatschpresse erinnerte, als an eine niveauvolle Zeitschrift. Aber gerade diese Fragen interessierte die Mehrheit! Die Gerüchteküche würde immer weiter brodeln - egal, ob Oliver sich zu diesem Thema äußern würde oder nicht. Aber zu seinem eigenen Anliegen sollte er es doch lieber richtig stellen, oder? Oder gab es da nichts zu berichtigen? "Und natürlich entscheiden Sie schlussendlich wie und was Sie preisgeben, aber ein wenig Insiderinfos wären nicht schlecht" gab er schmunzelnd von sich. Der junge Reporter hatte Stift und Block griffbereit in der Hand. Bereit jedes wichtige Detail aufzuschreiben. Sofern sein Gegenüber auch solche Infos preis gegen würde, wenn nicht musste sich der Blondschopf wohl was einfallen lassen.
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Oliver
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Mo Mai 10, 2010 11:03 pm

Aus dem Nichts kam plötzlich ein blonder, junger Mann in den Raum, der ihn anstarrte, als seien sie bei einem Verhör, anstatt einem Interview, mit diesem Pokerface und den durchdringenden Blick. Ungewollt spannte sich Oliver ein wenig an, der Blick seiner dunklen, trüben Augen wurde wachsam. Doch seine erste Frage ließ ihn überrascht die blonden Augenbrauen hochheben.
-"Nein. Ich habe eine schriftliche Einladung gekommen. Ich kam aus eigenen, freien Willen" versichterte er Ivan verwirrt. Oliver als wenig humorvoller Mensch fragte sich natürlich gleich, ob das vielleicht passiert hätte sollen, anstatt das er auf so eine formelle Weise eingeladen würde. Das klang seltsam dubios. Ja, dieser Blick hatte tatsächlich etwas an sich, was den Norweger stuzig machte, und er erwiderte diesen mit seinem ruhigem, tiefgründigen Blick. Doch als er halbwegs wieder Fassung über sich hatte, kam noch eine Frage, die die vorherige in Fassungslosigkeit überstieg. Ein paar Momente hallte die Frage in Olivers Kopf wieder. "Was...ich..." murmelte er unzusammenhängend, bevor er mit dem Kopf verneinte. Woher sollten überhaupt diese Leute wissen, dass er seinen Honey anziehend fand, wenn er es selbst nicht einmal wirklich wusste! Ganz zu schweigen von einer Beziehung. "Nein. Nein, habe ich nicht" entgegnete Oliver überzeugt. Oliver hatte nichts zu verbergen, jedenfalls noch nicht. Ja, er fand Raquel süß, aber er konnte nicht behaupten er wäre mit ihr zusammen. Mit einem Seufzen lehnte er sich wieder entspannt auf das Sofa zurück, und war nun besonders aufmerksam.
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Mo Mai 10, 2010 11:40 pm

Nickend vernahm er seine Antworten und kritzelte irgendwelche Kleinigkeiten auf. //Ziemlich lasch das Ganze…so… so vernünftig, obwohl ihn die zweite Frage schon doch etwas zusetzte…// dachte sich Ivan im Stillen. Er sah seinen Gegenüber an, dass er versucht immer vernünftig und sachlich zu antworten. Zumindest schätzte ihn Ivan so ein, denn bis jetzt sagte er nicht wirklich viel und wenn doch, dann waren diese eher kurz gehalten. Doch zu seiner zweiten Frage machte sich der kleine Reporter sein eigenes Bild, als da wäre, dass Oliver bestimmt wem in Sinn hatte. Durch dieses schon fast unsicher wirkende „Was…ich…“. Jedenfalls wirkte das Ganze ziemlich verdächtig auf ihn. Der Zu-Spät-Kommer dachte nach wie er sein Gegenüber zum Reden brachte, geschweige denn „Knacken“. Ivan versetzte sich in die Rolle, eines kritischen-zu-Allen-Mitteln-bereiten-Reporter, der einen typischen „die-harten-Seiten-des-Lebens-gesehen-Blick“ hatte. Unrasiert. Kritisch und ohne Scham nach zu haken. Ja, das war das Bild was Ivan vor Augen hatte, wenn man ihn fragen würde, wie der kritischste Reporter wohl aussähe. Sogleich mimte er seine Vorstellung. Nun war der fröhliche Typ ein knallharter Reporter – so als ginge es um Leben und Tod. War es ja auch einigermaßen. Manche Reporter lebten von kuriosen Stories. Aber das wiederum war ein anderes Thema. Ivan beugte sich kurz zur Wand rechts neben ihn und betätigte einen Lichtschalter. Zack. Zappenduster wurde es. Der Blondschopf hatte sich was ausgetüftelt. Menschen redeten doch am besten, wenn sie unter Druck gesetzt wurden, oder? Sogleich probierte er es aus. Er schnappte sich nämlich ein Handelsübliches Büroutensil – Tischlampe genannt, ein exquisites Modell, dass speziell Wärmestrahlen aussendete und zu dem so ziemlich hell war, so hell, als würde man ein Stadionlicht aus unmittelbarer Entfernung auf sein Gegenüber richten, folglich perfektes in die Schwitzlagebringende „Folterinstrument“ das noch im Bereich des Menschenwürdigen war – und richtete diese auf sein Gegenüber, nachdem er es natürlich eingeschaltet hatte. Kurz selber vom Licht geblendet musste er erstmal die Augen zu kneifen. Um das Ganze noch perfekter zu machen, ging Ivan schleichend, um seine „Beute“ herum. Ein Außenstehender könnte meinen er hätte einen an der Klatsche oder würde das alles zu Ernst nehmen, aber er wollte Informationen und in seiner Rolle als knallharter Reporter musste das sein. „So, da die perfekte Atmosphäre gegeben ist… kommen wir zu Frage numero Drei“ meinte Mr. Reporter ziemlich gefasst. „Gibt es irgendetwas… das sie mir mitteilen möchten, Herr Gjertsen?“ sagte er schon fast bedrohlich, aber eben nur fast. Ivan justierte die Tischlampe nach, sodass sie perfekt und etwas herab auf Oliver schien. „Ein schmutziges Geheimnis vielleicht? Wäre jetzt nicht der beste Zeitpunkt, um mit der Sprache heraus zu rücken?“ hakte er immer kritischer nach. Seine Miene blieb angriffslustig. Nach dieser Frage wollte er sein Gegenüber etwas entlasten. „Etwas Luft“ zwischen lassen würde man meinen. Jedenfalls war es nicht Sinn der Sache, dass sein Gast einen Nervenzusammenbruch oder so etwas erlitt. Aber ob sein Gemüt von der Schwachen Sorte war wusste er wiederum nicht. Ivan war mal so gnädig und schaltete das Hauptlicht wieder ein und dafür die Tischlampe wieder aus. Und ließ sich entspannt in seinem Sessel nieder, ehe er Oliver weiterfragen würde. Wieder eine etwas „neutralere“ Frage kam dran. „Ich habe gehört Sie haben ein Faible für Matrosenanzüge? Wenn ja – wie kam es dazu?“ fragte er ihn in einem weniger erdrückenden Ton und tickte mit dem Stiftende ab und zu gegen seine Lippen. Sein Gesichtsausdruck war jedoch weiterhin kritisch. Mal ein „ganz anderer Ivan“.
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Di Mai 11, 2010 1:27 pm

Einen Moment verstärkte sich dieser durchdringende Blick um noch einen Stück, dann wurde das Licht ausgeschalten, und Oliver ins "Rampenlicht" gestellt. Gut, die Situation war nicht wie bei einem Verhör. Das war ein Verhör. Oliver kam sich vor, als wäre er bei einem Kriminalfilm der fünfziger-Jahre, und blinzelte dem warmen Licht entgegen, dass ihn ungewollt zum Schwitzen brachte. Und dann auch noch diese extrem seriöse Einstellung. Wieso fand Oliver das zum schießen komisch, wenn es ihn eigentlich hätte beunruhigen müssen? Vielleicht erinnerte es ihm ein wenig an die Art, wie alte Seebären blickten, wenn ihnen etwas juckte und sie an der Stelle nicht rankämen. Als hätten sie in eine Zitrone gebissen, oder ihr Leben hinge auf dem Spiel. Was Oliver nicht ahnte, war, dass er selbst ein ständig seriöser Mensch war, und er es einfach erkannte, wenn jemand Ernsthaftigkeit vorspielte. Atmosphäre? Nun konnte sich Oliver ein Schmunzeln wirklich nicht verkneifen. Doch als dieser leicht bedrohliche Unteron sich hineinmischte, spitzte der Matrose wieder die Ohren.
-"Das Einzige, was ich mitteilen möchte, ist dass man aufhören soll die Gewässer so zu verschmutzen" entgegnete er diplomatisch. "Ich habe keine Geheimnisse, denn ich verabscheue Lügen und Heimlichtuerei" erklärte er ruhig, sein Blick folgte den Interviewer bei seinem Lauern. Aber verdammt, das Licht reizte wirklich die Augen, und diese Hitze war ja nicht auszuhalten. Jedoch befreite man ihm schon bald wieder von diesem Licht und der Hitze, denn der Norweger, gewohnt an schroffere, kältere Temperaturen, machte die Hitze schwindelig. Was Ivans Attitüde anging, empfand er sie nicht als einschüchternd oder bedrohlich, er würde schon fast sagen, symphatisch. Er wusste ja, was er sagen wollte und was nicht, und da er ein ehrlicher und aufrechter Mann war, fürchtete er nicht um seine Stellung. Dann plötzlich- radikaler Themenwechsel. Oliver brauchte ein wenig Zeit, bis er antworten konnte, er musste sich erst wieder abkühlen. "Ja, denke schon" gestand der fünfzehnjährige und zupfte an seinem marineblauen Hemd, heutzutage durften Matrosen im Dienst tragen, was sie wollten, außer es handelte sich um die Wehrmacht, glaubte Oliver. "Dieser hier gehörte meinen Großvater, der auch schon in der Marine gewesen war. Ich bin stolz auf meine Abstammung" präzisierte er. Wie schnell sich doch Gerüchte verbreiten konnten...aber nun gut, er trug diesen Anzug ja sooft er konnte, so sollte es ihm nicht wundern. Er schüttelte den Kopf, auch um die seichte Röte, die sich wegen der Wärme auf seinen Wangen gebildet hatte, loszuwerden.
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Di Mai 11, 2010 9:50 pm

Das Licht zeigte Wirkung. Jedenfalls sah’s so aus, als setzte diese Hitze dem „kleinen“ Matrosen etwas zu. Denn etwaige Schweißperlen waren auf dessen Stirn zu sehen. Oliver machte einen glaubwürdigen Eindruck auf ihn. Aber vielleicht täuschte diese ganze Fassade? Für einen kurzen Moment schien sein „Vernehmungsopfer“ geschmunzelt zu haben. Und dies machte ihn etwas stutzig – vor allem warf es kritische Fragen in seinem Reporterköpfchen auf. //Wie kann er nur in so einer Situation schmunzeln? Strotz er vor Selbstsicherheit? // waren einige seiner in Frage stellenden Fragen, die durch seinen Kopf gingen. Ivan wollte vorerst bei der „kritischen“ Tour bleiben. Er hörte, dass viele sich verplappern würden, wenn man diese nur lang genug in die Mangel nahm. Er hoffte auf Fehler seinerseits, denn niemand hat eine „reine“ Weste. Und wenn doch möge dieser den ersten Stein werfen – so wie auch das Sprichwort lautete. Aber Oliver schien wirklich bis jetzt nichts zu verbergen zu haben. Sogleich nahm der Matrose wieder seinen „felsenfesten“, vernünftigen Gesichtsausdruck ein. Das ließ Ivan kurz, wirklich nur ganz kurz seine Fassade bröckeln bzw. aus seiner Rolle als knallharter Reporter gehen, um zu Grinsen – was wohl mehr zu Ivan passte. Wieso? Weil ihn der Gesichtsausdruck an die Berühmten Wächter Englands erinnerten, die ja keine Miene verziehen durften. Denn diese Ernsthaftigkeit und kaum Mimikzeigende Person erinnerte ihn wirklich an diese Schwarz-Pompösen-Hut-Tragenden, in roter Erscheinung auftretenden, Mimikkalten Wachen. Schnell schüttelte Ivan den Gedanken wieder weg. Es gab wichtigeres zu tun, ermahnte er sich selber. // Ein wahrer Seemann // dachte sich Ivan nickend, da Oliver meinte, man solle die Gewässer, die er wohl wirklich zu lieben schien, nicht mehr derart zumüllen. In diesem Punkt würde ihm auch der Reporter zu stimmen, doch seine Meinung war hier gerade egal. „Wirklich schick“ entgegnete er dem Matrosen, auf die Geste hin, die er machte, während er von seiner Abstammung sprach. „Familiengeneration also“ sagte er feststellend und kritzelte sogleich wieder auf seinen kleinen Notizblöckchen, dass die Größe eines DIN-A5 Blattes hatte. Handlich, praktisch und gut.
Gut, Herr Gjertsen Sie haben gleich die halbe Miete hinter sich“ ließ er ihm zur Beruhigung zu Gute kommen. Ivan warf sogleich nach einem umblättern einen Blick auf seinen Fragekatelog und musste unwillkürlich grinsen ehe er wieder seinen Gesprächspartner in die Augen sah, die „noch“ immer gefasst aussahen. „Um zurückzukommen… auf die Frage zwei. Sie machten den Eindruck, als hätten Sie jemanden im Sinne gehabt. Möchten Sie mir nicht mitteilen, auf wen Sie ihr Auge bzw. alle beide geworfen haben? Oder für ihre „Kultur“ ausgedrückt… ein Seil nach jemanden geworfen?“ meinte der Reporter in einem seriösen, ruhigen Ton, der aber einen Hauch von Kritischem Hinterfragen hatte, dieses typische Auf und ab, dass gezielt bei Verhörungen eingesetzt wurde, um den Ernst der Lage deutlicher zu machen. Ivan sah ihm extra starr in die Augen, denn an diesen konnte man am besten sehen, ob sein Gegenüber lüge und der Faktor Stimme. Ist sie zittrig? Stotterte er? All dies würde ihn verraten.
Und nach einer angemessenen Antwort-Zeit sprang Ivan auch schon zur nächsten Frage, die er mit einem lockeren, ihm typischen Gesichtsausdruck stellte. „Was würden Sie mit einer Person machen, die peinliche Fotos von Ihnen hat und Sie damit unter Druck setzen will, es an die Öffentlichkeit zu tragen, wenn Sie ihm nicht die Forderung erfüllen? Bilder so wie… das hier“ fragte er schon fast schadenfroh, beim letzteren Griff er unter dem Tisch, welchen er mit all möglichen Sachen präpariert hatte und zog ein Bild heraus, auf welchem der Matrose in einem süßen, rosanen Hasenganzkörperanzug für Kinder trug und auch schon in dem Alter diesen unverwechselbaren Gesichtsausdruck hatte. Der Blondschopf wedelte mit dem Bild schon ziemlich herausfordernd vor der Nase seines Gastes umher. Nur, damit er es auch in Augenschein nahm. Für einen Moment preschte Ivan mit dem Bild, damit sein Gegenüber etwas „wacher“ wurde – nicht weil er müde wirkte, sondern um aus seiner gefassten Art herauszukommen – bis zu knapp 5 cm zu seinem Gesicht hervor, bevor er den Abstand wieder etwas verringerte, damit Oliver das Bild auch ganz sah und sich nicht nur auf einen Punkt fokussieren konnte, da es sonst zu nah gewesen wäre.
Wirklich süß, nich’?“ sagte er schon fast provozierend und legte dabei ein breites Grinsen auf. „Und? Was würden Sie tun? Natürlich bleibt dieses Bild unter uns“ sagte er um all dem Nachdruck zu verleihen und seinen Gegenüber etwas zu entlasten.

[Besagtes Bild]
Spoiler:
 

Paradoxe Sache. Es kam zwar vorhin einem Verhör nahe und jetzt grenzte es schon an ein Verbrechen, dass Thema Erpressung anzusprechen und auch noch so ein belastendes Bild im Besitz zu haben. Doch seine Quellen würde Ivan nie verraten, selbiges galt doch auch für Zauberer. Gute Zauberer verrieten ihre Tricks nicht.


Zuletzt von Ivan am Mo Mai 24, 2010 12:30 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Mi Mai 12, 2010 5:52 pm

Für einen kurzen Moment blitzte in den Augen seines Gegenübers etwas auf, was Oliver nicht deuten konnte, aber es verschwand auch gleich wieder, so schenkte er es keine Beachtung mehr, denn es war nur ein wirklich kurzer Augenblick gewesen, und Oliver zweifelte an seine Wahrnehmungsfähigkeit. Doch dann...grinste er? Hatte er etwas komisches gesagt? Oliver dachte an seine Antworten zurück, doch er konnte sich an nichts erinnern, was er hätte lustiges sagen können. Dass es Ivan vielleicht ähnlich wie ihm erging, dass er diese Ernsthaftigkeit unterhaltsam vorkam, damit hätte der junge Norweger nie gerechnet. Vor allem, da er mehr auf seine Außenwelt ausgerichtet war als auf sich selbst. Somit wusste er nicht, was für einen Eindruck auf Leute machte...obwohl, viele beschrieben ihn als einschüchternd. Doch man lachte doch nicht, wenn man Angst vor jemanden hatte, also war das wohl ausgeschlossen. Was ging im Kopf dieses Interviewers bloß vor sich...? Als er schick sagte, war der Jugendliche für einen kurzen Augenblick irritiert. Machte Ivan sich etwa über ihn lustig...? Er kannte niemanden, der das ernsthaft zu ihm gesagt hätte, außer seine Mutter vielleicht, und sie war schließlich seine Mütter. Sie fanden ihre Söhne meistens hübsch. Jedoch war er froh, dass er wohl diese Frage ohne peinliche vorkommnisse beantwortet hatte. Das diese noch kommen würde, davon hatte er nicht die leiseste Ahnung. Ja, fast hatte er es hinter sich, wiederholte Oliver gedanklich, denn obwohl es ihm nichts ausmachte, Fragen zu beantworten, mochte er dieses leidenschaftliche Funkeln in seinen Augen nicht sonderlich...ihn schien sein Job Spaß zu machen. Ob das gut oder schlecht für ihn war, würde sich wohl noch herausstellen. In einer unbehaglichen Geste rückte er sich seinen Hut zurecht.
-"Machte ich das...?" murmelte Oliver ausweichend und mied seinen Blick. Er war sich nicht sicher, ob man mit einem Honey eine Beziehung haben durfte oder nicht. Aber auf jeden Fall wollte er Raquel nicht in die Sache miteinbeziehen. "Tut mir Leid, diese Frage kann ich leider nicht beantworten" seufzte er tief und schloss die Augen,die von violett auf blau wechselten und wieder zurück, doch es war die wahrheit, er konnte nicht, bestätigte er sich selbst, und nuschelte. "Nächste Frage, bitte" Doch die nächste Frage war doppelt und dreifach so schlimm wie die vorherige, und gab ihm den Rest, als er langsam aber sicher das Bild wiedererkannte. Er war sprachlos, und konnte nur mit Wangen, die die Farbe vom Hasenanzug hatten, offener Kinnlade und aufgerissene Augen anblickten.
-"Das...ist meine Schwester Elvira" log er wispernd, als er sich halbwegs wieder gefangen hatte. Zum ersten Mal in seinem Leben war er froh, dass er seiner Schwester, die ein Jahr jünger war als er, so ähnlich sah. Die Wahrheit war die, dass Oliver auch nur ein Mensch war, Schwächen hatte und Fehler beging. Einmal hatte er eine Trinkwette mit einem Kumpan geschlossen. Er war sich nicht sicher, wer am Ende gewonnen hatte, jedenfalls waren sie am Ende beide nicht mehr völlig nüchtern, charmant ausgedrückt, und das war das Ergebnis daraus. Woher hatte er auch so ein Teil in der Größe für jemanden mit eins achzig herbekommen...? Außerdem hatte er gedacht, die Beweise seien entfernt, weil er seinen Freund am nächsten Morgen fast geköpft hätte. Zumal man mit vierzehn und siebzehn noch nicht zu den Gläsern greifen durfte. Doch nun hielt er sich ja streng und ordentlich an Regeln. Unter den schwarzen Handschuhen schwitzten seine Hände. Wie kam er überhaupt auf solch dubiosen Fragen...? Oliver hatte plötzlich eine sehr trockene, zugeschnürte Kehle, er schluckte. Langsam wechselte das rosa in aschgrau. Seine Mutter hatte Recht behalten. Für Fehler, die man begeht, gibt es Folgen, früher oder später, drastisch oder minder drastisch.
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Do Mai 13, 2010 2:30 pm

Sah man es ihm wahrlich an, dass er Spaß an dieser ganzen Sache hatte? Denn er hatte ihn definitiv. Außerdem war Ivan nicht jemand, der um den heißen Brei rumredete und auch was er sagt – meint er so. Wenn er sagt, dass er es schick findet, dann findet er es schick. „Ja, machten Sie“ bestätigte er ihn auf seine ausweichende Frage. Nun gut. Oliver wollte wohl nichts mehr zu diesem Thema sagen, aber sein Verhalten sprach schon Bände. Und da gab es so was wie einen Reporterkodex. Nicht zu weit gehen. Man wollte ja schließlich keinen Ärger mit der Polizei. Pressefreiheit schön und gut, aber peinigen/foltern gehörte nicht dazu, oder? Sein Gegenüber durfte entscheiden was und wie viel er preis geben möchte und so machte Ivan davon Gebrauch und ließ dieses Thema erstmal gut sein. Als sich die Gesichtsfarbe seines Interviewopfers langsam veränderte - zu einem leichten Rosa hin - musste der Reporter grinsen. Es kann nicht an der Temperatur im Raume gelegen haben. Die Tischlampe war aus, dessen war er sich sicher. Viel mehr hing es mit seiner gestellten Frage zusammen. „Soso… ihre Schwester Elvira…“ schnitt er kurz an und sah dabei den wohl peinlich Berührten in seine blauen Augen. „Warum schämen SIE sich dann für sie?“ hakte er kritisch und wohlwissend nach, dass es nicht stimmen kann und der Herr offensichtlich log. Wer nur ein wenig Feingefühl für Zwischenmenschlichkeiten hatte – wusste definitiv, dass es eben nicht, die besagte Schwester auf dem Bild ist. Wer würde sich schon so in Grund und Boden schämen, wäre es die Schwester gewesen? Dafür hatte er sich außerdem zu seltsam verhalten, als das der Schreiberling es abgekauft hätte.
Fühlen Sie sich nicht wohl, Herr Gjertsen? Sie haben nämlich schon eine komische Farbwechselaktion hinter sich und ich nehme an, dass Sie kein Chamäleon sind, oder?“ witzelte er ein wenig, um die Situation wieder etwas aufzulockern. Sein Blick schweifte wieder zu seinem Blöckchen des Grauens der Fragen. Ivans Gesichtsausdruck nahm ein angenehmes, heiteres Wesen an. Er war vorerst aus seiner Rolle raus. Viel mehr war er nun ein junger Reporter, der einfach heiter drauf war und sein Gegenüber interviewen wollte. Vorerst hatte ihn die Realität wieder gehabt. Raus aus der düsteren Szene. Rein in das Schulleben. Die nächsten beiden Fragen waren wieder in der „angenehmeren“ Kategorie. Standardisierte Fragen, die bei jedem Interview auftauchen. Nach einer kurzen Pause. Die wirklich kaum zwei Minuten dauerte, in der Ivan schwieg, einen Schluck Wasser nahm - war alles wie normal.
So… Sie haben es bald geschafft. Nächste Frage. Haben Sie irgendwelche Wünsche für die Zukunft? Oder eher bezüglich der kommenden Jahre für das Schulleben?“ brachte er nüchternd heraus. Die soweit peinlichen Fragen waren wohl vorerst gestellt worden, glaubte jedenfalls Ivan. Während er auf seine Antwort wartete, vervollständigte der junge Reporter weiter seine Mitschriften, die wohl niemand zu Gesicht bekommen würde, sofern er nicht damit fertig wurde.
Kommen wir zu der Achten Frage… Wollen Sie der Leserschaft noch etwas mitteilen? Irgendetwas?“ fragte er ihn in einem wachen Ton. //Vielleicht, dass die sich zum Teufel scheren sollen? Wie gierig doch manche Leser sein können… Nein, bestimmt war er nicht so ein Typ. Doch Dank der Leserschaft entstand erst diese Interviewsache, also war es doch eine Zumutung, oder nicht…// ging es ihm durch den Kopf. Was würde der Matrose ihm wohl antworten?
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Do Mai 13, 2010 3:24 pm

Oliver war noch nie ein guter Lügner gewesen, und er hasste es wirklich zu Lügen, aber was sollte er denn sonst sagen...? Erst jetzt fiel ihm auf, dass auch er tatsächlich ein paar Dinge hatte, für die er sich mehr oder weniger schämte, beziehungsweise es folgen mit sich brachte, und die er nicht aussprechen wollte. Die funkelnden Augen des Gegenüberes verrieten ihm, dass er gar nichts mehr zu sagen brauchte, weil er sich seinen Teil dachte. Auch mit seiner nächsten Antwort war er nicht zufrieden, natürlich nicht. Seine Mutter hatte ihn immer gesagt, dass wenn er die Möglichkeit hätte, zu Lügen oder zu Schweigen, er eindeutig Schweigen solle, weil er dann immer dreinblickte, als würde er seinen gegenüber darum anflehen, ihm zu glauben. Er war schrecklich im Seemansgarn spinnen, da überragten ihn seine Kollegen in Meter. Aber dafür war er der bessere Kapitän, alles konnte man nicht im Leben haben. Doch wie sollte er auf diese Frage schweigen.
-"...sie...ist nur ein Jahr jünger als ich...das...ist doch...peinlich" er wurde immer leiser, je mehr er versuchte, sich aus diesem Netz zu winden. Er war ein Jahr älter als sie, dass heißt, dass es wohl in seinem Fall um noch ein gutes Stück peinlicher war...am liebsten hätte er sich schuldig gestanden und sein schamroter Kopf in seinen Händen vergraben, so viel Selbstbeherrschung und Disziplin hatte er aber noch, sich das zu verkneifen. Er wünschte, er wäre ein Chamäleon und könne sich unsichtbar machen, dachte sich Oliver, und erwiderte aber: "mir geht es hervorragend" und lenkte seine Gedanken in andere Bahnen, die ihn nicht unangenehm waren, und langsam aber sicher gewonn er wieder Beherrschung über sich. Die nächste Frage war jedoch einfacher zu beantworten. Er war zwar ein Vergangenheitsgebundener Mensch, doch wie jeder andere machte auch er sich gedanken über seine Zukunft. "Natürlich. Gute Noten und eine gute Zusammenarbeit mit meinem...Honey." er wusste nicht, wann er sich je wirklich an dieses Wort gewohnen können würde."Auch freue ich mich darauf, die Firma Gjester in drei Jahren übernehmen zu dürfen, und in See zu stechen" erklärte er ruhig, er fühlte sich schon viel wohler. Bei seiner achten Frage nickte er, deswegen war er ja eigentlich da. "Ja. An alle Unternehmen da draußen, die im Schiffshandel tätig sind, dass übrigens immer gefährlicher wird durch die Klimaveränderung, und schlecht bezahlt wird, dass das Gjesterunternehmen immer noch die Schiffe mit der besten Qualität in ganz Nordeuropa hat" nuzte er gleich mal die Gelegenheit, um Werbung zu machen. Weswegen war er ja mehr oder weniger auf dieses Internat.
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Do Mai 13, 2010 8:37 pm

Nun gut lassen wir das Thema mit Ihrer „Schwester“ mal sein“ gab er in einem sarkastischen Ton von sich begleitet mit einem Zwinkern. Sein Gegenüber war wirklich sichtlich rot ehe er noch vor Schamesröte starb – hörte er auf nachzubohren, denn er wusste ja die Wahrheit.
Vorbildhaft“ entgegnete er ihm kurz und knapp auf seine Wünsche hin. //Der kommt mir wie ein Musterknabe vor. Kein wirklicher „Dreck“ am Stecken. Mh… aber die Stillen müssten wiederum doch die Schlimmsten sein. So sagt man es sich doch? Vielleicht kommt im Laufe der Schulzeit ja noch etwas Dreckiges… Das mit dem Honey sieht nämlich viel versprechend aus…// ging es ihm währenddessen durch den Kopf bis der Mützchenträger weiter sprach. „Schleichwerbung“ gab er hustend von sich. Nicht weil ihn sein Hals reizte, nur war es eben typisch er. Und fing kurz an zu Grinsen. Er verstand es natürlich – wer würde nicht für sein Unternehmen werben, wenn er die Möglichkeit hatte eine gewisse Breite an Lesern zu haben bzw. erreichen zu können?
Erneut warf der Blondschopf einen Blick auf seinen „roten Faden“ und musste willkürlich Grinsen. Waren es wirklich Fragen, die seinem Kopf entsprangen? Ja, durchaus. Zumindest hatte es die nächste Frage ihm angetan. Doch wäre es langweilig, wenn sein Gegenüber keinen Schimmer davon hatte. Jedoch hieß es doch „Probieren geht über Studieren“. „Nun, Herr Gjertsen…“ glitt ihm belustigt und schon fast euphorisch über die Lippen. „Seme oder Uke? Wenn Sie nicht wissen was das ist. Vergessen Sie die Frage“ führte er den Satz noch immer mit dem selbigen Grinsen fort. Er ließ sich diese Frage regelrecht auf der Zunge zergehen. Nun wer Hetero war konnte wahrscheinlich mit diesen Begrifflichkeiten nicht viel anfangen.
Die letzte der Zehn Fragen war wieder im Bereich des Sachlichen, worauf Ivans Grinsen sogleich wieder abnahm, so schnell wie es auch aufgekommen ist.
Glückwunsch Herr Gjertsen! Eine Frage noch und Sie sind erlöst! Nicht die Eine-Millionen-Frage, aber Sie sind dann wieder ein freier Seemann und können wieder die Meere unsicher machen“ schweifte er schon fast vom Thema ab. Er räusperte sich kurz. „Was für Träume hegten Sie zu werden so… als kleines Kind?“ fragte er sein Gegenüber mal wieder nüchternd. Es war ja auch ein eher unspannendes Thema. Es gab wahrlich kuriose Träume. Manche träumten als Kind davon ein Müllmann zu werden, da man so „cool“ hinten mit fahren darf. Aber ob es wirklich so „cool“ war mit der Gefahr zu leben irgendwann mit dem Kopf auf dem Asphalt aufzukommen und vom Hinteren Wagen erfasst zu werden, weil der Fahrer des Müllwagens ne Vollbremsung hinlegte, war wiederum nicht so prickelnd. Doch derjenige der sich wünschte ein Müllmann zu werden wurde schlussendlich ein Moderator.(Out: Wahre Begebenheit - besagter Moderator = Kai Pflaume) Auch nicht schlecht.
Und, damit Erlöse ich Sie von der Pflicht mein Opfer zu sein und hoffe das Sie es trotz allem genossen haben – mein Gast gewesen zu sein und natürlich danke ich Ihnen, dass ich meine neue Tischlampe auf ihre Funktionstüchtigkeit prüfen durfte“ sagte er amüsiert und deutete beim Letzteren auf sein „Folterinstrument“, dass sicherlich nicht das Letzte mal genutzt worden ist.
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Oliver
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Sa Mai 15, 2010 12:20 am

Er glaubte ihn nicht. Eindeutig nicht. Jedoch verzog Oliver keine Miene, und blickte ihn mit seinem gefassten, ruhigem Ausdruck an, am besten die Sache verdrängen. Was seine Mutter dazu sagen würde, wenn sie das herausfand, wollte er gar nicht erst denken. Nein, sie würde nichts sagen. Sie würde ihre Faust sprechen lassen. Mancher hätte sie verklagt wegen Misshandlung, doch Oliver verstand, dass es Teil seiner Erziehung war, und ließ es meistens kommentarlos über sich ergehen.
Oliver hatte praktisch mit dieser Reaktion gerechnet, und belächelte seine Geste. Am liebsten würde er natürlich nicht die Firma übernehmen, sondern in die weite Welt hinausziehen mit dem Schiff, vielleicht alleine, vielleicht mit anderen. Aber dass würde wohl ein nur schwer erfüllbarer Traum sein, denn er war nun einmal der älteste der Familie Gjester, und somit lastete die Bürde auf seinen breiten Schultern. Bei seinem breiten Grinsen befürchtete Oliver das schlimmste, doch die Frage die nun kam, ließ ihn verstört dreinblicken und die Stirn kräuseln, er legte den Kopf schief, als ob er so die Frage plötzlich verstehen könne, was er aber natürlich nicht tat.
-"Ich werde wohl vergessen müssen...denn ich habe keine Ahnung, wovon sie da sprechen" gestand Oliver verwirrt. Er konnte viele Sprachen, darunter norwegisch, englisch und deutsch, aber japanisch war ihm fremd. Und selbst wenn er japanisch gekonnt hätte, hätte er wohl die Frage falsch gedeutet, denn er schaute keine Shonen ais an, ganz zu schweigen von Mangas an sich. Denn direkt übersetzt bedeutete es ja Angreifer oder Verteidiger. Meere unsicher machen? Langsam aber sicher vermutete Oliver ernsthaft, dass er sein Fanatismus für die Seefahrt lustig fand. Er schwieg jedoch und lauschte. Gut, dass war kein Problem, dachte er sich entspannt. "Ich wollte Fischer werden, wie mein Vater. Doch inzwischen begehre ich zum Kapitän auf" erklärte er ruhig. Genauso ruhig erhob er sich in seine volle ein meter achzig Größe. "Ich bin mir nicht wie ein Opfer vorgekommen" fügte er hinzu, auch wenn er bei einigen Fragen wirklich peinlich berührt war, so hatte er sich nie im Laufe dieses Gespräches ernsthaft bedroht gefühlt. "Ich danke Ihnen auch für dieses Gespräch...und hoffe, wie sehen uns auch bald außerhalb dieses Raumes wieder" entgegnete er höflich, salutierte einmal, bevor er den Raum verließ...und irgendwo, in einer dunklen Ecke seiner Selbst, war er doch sehr erleichtert, dass dieses Gespräch vorüber war, auch wenn es ein neues, interessantes Erlebnis gewesen war. Und diesen Interviewer würde er sicherlich noch in Erinnerung behalten, dachte er sich innerlich lachend, und kehrte zu Raquel zurück.
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Mo Mai 24, 2010 3:08 am

Langsam betrat Honoka den Raum. Er war anders als die anderen Räume, so viel stand fest. Unsicher sah sie sich um, entdeckte schließlich einen Sessel und setzte sich einfach dort hin. Unsicher sah sie sich um, wusste nicht recht was sie von der Einladung halten sollte, zumal ihr Master auch noch dieses Interview machte. Was hatte er vor? War das jetzt ein Scherz oder nicht? Sich ein wenig fragend suchte sich innerlich nach Antworten und während es still war, lauschte sie ihrem Herzen und dachte nach. Was wäre, wenn es kein Scherz war? Was wollte er damit bezwecken? Dann aber kicherte sie wieder. Es war zu komisch. Sie hoffte das es nur ein Scherz war, denn andernfalls würde sie es einfach zu peinlich finden. Daher schwieg sie auch nachdenklich und hoffte, dass es nicht allzu peinlich werden würde.
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Di Mai 25, 2010 2:06 am

Nach einer kleinen Verschnaufpause draußen kam der Blondschopf pfeifend in den Raum. Dort sah er eine liebliche Gestalt sitzen. //Nein, nicht schon wieder…// breitete sich in seinem Kopf aus. Und wieder war der Gast früher da, als er selber. So unpünktlich konnte nur er sein. Schnell flitzte er zu seinem Platz, praktisch vor ihr. Und versuchte das ganze zu überspielen. „Ach wie ich sehe sind Sie schon da, Miss Misumi… alle Achtung Sie sind pünktlich“ gab er grinsend von sich ehe er sich räusperte und das Thema wechseln wollte. Zuvor zückte er noch sein Notizblöckchen und sein Schreibutensil – besser bekannt als Stift. Nun konnte es los gehen. Das sein Honey vor ihm saß ließ er außer Acht, schließlich war dies ein Interview. Keine Rücksicht auf „Beziehungen“. „Zu aller Erst wollen die Leser natürlich wissen… wie Sie zu diesem Interview gekommen sind, also was sagen Sie der Leserschaft? Und nein, ich habe Sie nicht entführt“ legte er mal sanft los. Die peinlicheren Fragen hob er für später auf. Ivan hoffte er würde sie nicht einschüchtern, denn so wie er sie kannte war sie ein sehr liebliches, manchmal schreckhaftes Wesen. Aber eins war klar. Er würde sie im Interview nicht durchgehend mit Samthandschuhen anpacken. Das würde man in der Wildnis auch nicht oder in der Welt. Nein, die Welt war grausam, wie die Presse auch. Sie warteten nur auf einen Skandal, von dem sie berichten konnten und um die Leute die es betraf nur so in der Luft zerreißen zu können. Aber das war wiederum ein anderes Thema. Ivan gab ihr eine angemessene Zeit zum antworten ehe er fort fuhr. „Frage numero 2“ meinte er dann. Und bei dieser Frage musste er sich förmlich zusammenreißen, um nicht zu grinsen. „Es geht das Gerücht um… Sie würden auf Ihren Master stehen…“ sagte er und konnte doch nicht anders als schelmisch zu grinsen. Er sprach in der dritten Person von sich, aber das musste er. Hier war er nicht einfach Ivan. Hier war er DER Reporter. Nun gut nicht des Jahrtausends, aber es war seine Ecke. Dafür hatte er sich eingesetzt. Der Blondschopf heftete seine Augen schon fast durchbohrend auf ihre. „Na? Was sagen Sie dazu Miss Misumi… Ist an dem Gerücht etwas dran?“ bohrte er etwas mehr nach. Egal was sie sagen würde. Ihre Körpersprache würde schon antworten. Entweder sie zeigte keine großartige Reaktion und antwortete sachlich oder aber sie stand auf ihren Master und würde rot werden. Und allein diese Reaktion wäre doch goldwert, oder? Nicht nur für den Interviewer. Nein, damit würde er zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Mal eine etwas andere Art des „Abcheckens“. Eine indirekte. Auch, wenn es etwas mies war, die Frage in dritter Form zu stellen, vor allem wenn die betrefflichen Personen, um die es nun mal ging im selben Raum saßen. Was würde sie wohl antworten?
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Di Mai 25, 2010 11:25 am

Honoka verweilte in ihren Gedanken. Niemand war hier, dennoch schaute sie sich immer wieder um, bevor sie reglos dasaß und einfach wartete. Ihr Gesichtsausdruck war ein wenig verträumt und sie schien nachzudenken, bevor die Schritte sie aus ihrer Fantasy entrissen und sie aufblickte. Ivan kam herein und setzte sich zu ihr, nahm einen Block heraus. Offenbar wollte er alles aufschreiben. Sie schluckte leicht, freute sich aber irgendwie auf dieses Interview, auch wenn sie sicher war, dass sie es früher oder später bereuen würde. Bei seinen Worten nickte sie nur etwas, es war klar gewesen das sie pünktlich war. Sie war es immer, denn sie fand es viel zu peinlich dabei beobachtet zu werden, wenn sie unpünktlich war. Zumal würde sich das Ganze rumsprechen. Daher war es einfach nur angebracht immer zur rechten Zeit zu kommen. Er grinste sie an, worauf sie auch leicht lächelte, bevor er dann endlich anfing. Die erste Frage war recht amüsant. Also wenn ich nicht entführt worden bin ist es doch gut. Hm..was ich dazu sage..., begann sie und dachte ein wenig nach. Sie sah nachdenklich aus. Also ich bin eigentlich durch eine Einladung aufmerksam geworden. Eigentlich finde ich Interviews langweilig, aber da es mal was anderes ist dachte ich mir ich komm einfach mal her. Sie grinste und legte den Kopf leicht schief. Nach dem Interview, also am Abend, würde sie ihn wirklich ausfragen, denn das alles war doch ein Gespräch wert. Dann stellte er die zweite Frage. Bestimmt wieder so eine Frage...ob es wohl so weiter geht?, dachte sie zu sich und wartete gespannt, bevor sie inne hielt. Die Frage, die er da gestellt hatte, war absolut nicht das, was sie erwartet hatte. Schlagartig wurde sie rot und schüttelte ihren Kopf. Wie kommen sie denn darauf! Ich würde...also..eigentlich...das ist doch gar nicht wahr!, begann sie laut los zu stammeln und versuchte das zu leugnen. Natürlich war es gelogen. Sie mochte ihren Meister ziemlich gerne, aber das durfte und konnte sie bei ihrer Ehre nicht sagen! Sie war bloß ein Honey! Zumal..ihr Master saß hier in diesem Raum und stellte auch noch diese unverschämte Frage! Sie spielte nervös mit ihren Fingern herum und wartete einfach, bis die nächste Frage kommen würde.
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BeitragThema: Re: +++ Ivans Interview-Ecke +++   Di Mai 25, 2010 3:03 pm

Eine Einladung… soso“ entgegnete er ihr skeptisch, als ob er nicht wüsste, dass es so war. Natürlich gab er die Einladungen heraus, wer sonst? Aber es war immer wieder interessant zu erfahren – was die Personen dazu sagten. „Ach… Sie finden Interviews langweilig?“ fing er fragend an ehe er mit „Bei mir wird es sicherlich nicht so langweilig und außerdem was soll bitteschön an diesem Interview anders sein Miss Misumi?“ fortfuhr. Klar Ivan hatte andere Methoden, um an seine Informationen heranzukommen – von daher dürfte es nicht langweilig werden. Ihre Gesichtsfarbe wechselte sich schlagartig auf rot. Sie glich einer reifen Tomate. Bingo, dachte er sich und musste nur noch breiter grinsen. Soso – sein Honey stand also auf ihn. Ob er diese Information später für sich ausnützen wird steht in den Sternen. Er wollte nicht nachbohren. Ihre Körpersprache und all was sich gerade verändert hatte – sprachen Bände! Kurz kritzelte er irgendetwas auf ehe er fort fuhr. Jedoch konnte er sich einen Kommentar dazu nicht verkneifen: „Sie stottern ja…“ gab er in einem neckenden wohl wissenden Ton von sich. Ivan ging dann auch gleich zur nächsten Frage über. Seine Augen huschten kurz übern Blöckchen ehe er sie wieder anstarrte. „Ich habe gehört Sie haben ein Faible für rote Schleifen… wenn ja wie kam es dazu?“ meinte er dann gelassen, da diese Frage sie sicherlich nicht aus der Fassung bringen dürfte. Es war einer der Standardfragen, die gestellt werden müssen. Es interessierte die Leser, warum gerade diese Person so eine Vorliebe hatte. Der Reporterling lehnte sich entspannt zurück in den Sessel und betrachtete so seinen Gast. Gemütlich, wie er fand. Noch ging es ja locker zu. Nach einer weiteren Weile, in den sie geantwortet hatte griff der Blondschopf zum Block, blätterte um und ergriff wieder Partei. Seine Augen funkelten kurz. Als hätte eine Raubkatze ihre Beute im Visier. Kurz betätigte er den Schalter neben sich. Das Licht ging aus. Die Fenster waren sowieso mit Vorhängen abgedunkelt gewesen. So saßen beide im Dunkeln ehe die „Erleuchtung“ kam. Ja, eines der Lieblingsspielzeuge durfte wieder rausgeholt werden. Ein schlichtes Schreibtischutensil – die Tischlampe - die so manchen schon ins Schwitzen gebracht hatte. Der Schreiberling justierte die Tischlampe perfekt nach ihr aus, sodass sie direkt angestrahlt wurde und begab sich seitlich neben der Lampe. Nachdem die perfekte Atmosphäre gegeben war fing er auch schon an. Ivan musste sich kurz an das Licht gewöhnen, es war schon recht grell. „So… nun wird es ernst… Haben Sie irgendwelche düsteren Geheimnisse? Haben Sie einen Mord begangen? Soweit habe ich nämlich nichts über Sie in Erfahrung bringen können… antworten Sie schnell… es ist bestimmt nicht so angenehm für eine Dame wie Sie es sind… so zu Schwitzen“ fragte er sie aus, wobei er beim letzteren leicht schadenfroh grinsen musste. Ivan konnte wirklich nichts über sie in Erfahrung bringen, so als hätte sie eine reine Weste. Doch die Realität zeigte, dass die Stillsten auch die Schlimmsten sein konnten. Versteckte sie bei sich zu Hause etwa Leichen im Keller? Oder verbarg sie andere düstere, schmutzige Geheimnisse. Ivan würde nachbohren, sofern er merkt, dass sie lügt. Der Interviewer trat ein Stückchen zur Seite, die Wärme der Lampe erreichte selbst ihn, wie war es dann, wenn man direkt von der Lampe fokussiert wurde? Sicherlich nicht angenehm. Und sogleich folgte die nächste Frage. Nummer Vier. „Wie sieht es mit Ihnen aus bezüglich der Liebe…“ fing er grinsend an. „Nun ja, hatten Sie schon mal Gedanken gehegt sich mal ans eigene Geschlecht ranzuwagen? Wenn nicht – warum?“ fragte er sie gezielt. Er war gespannt wie sie diese nicht ganz so unpersönliche Frage aufnehmen würde oder wie sie reagieren würde. Ivan lehnte sich entspannt an die Wand, die nur knapp einen Meter entfernt war und hatte eine schräge Position zu ihr. So konnte er sie gut beobachten. Sicherlich war sie eine tugendhafte, liebe Person, die sich eventuell noch nie Gedanken über so etwas gemacht hatte. Aber es gab ja Ivan, der solche Fragen stellte. Und vielleicht lag auch persönliches Interesse in dieser Frage. Jedenfalls verkniff sich der Herr ein Schmunzeln, um seriöser zu wirken, aber bei dieser Frage konnte man einfach nicht seriös wirken, oder? Und wenn das Interview vorbei ist – wird sie ihm die Ohren langziehen? Viele Fragen kommen auf. Außerdem was wird Miss Misumi wohl preis geben?
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